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Nach dem ePF-3 Test gehört der ePowerFun-Tourer für mich auf die Auswahlliste, wenn ein E-Scooter lange Strecken und kräftige Anstiege bewältigen soll. Schon für 799 Euro bringt er 864 Wattstunden mit; die von mir getestete Version bietet für 939 Euro sogar 1.200 Wattstunden. Dazu kommt ein Antrieb, der seine Kraft sehr gleichmäßig auf die Straße bringt. Genau diese Verbindung aus Akkureserve, Bergleistung und präziser Bedienung macht den Reiz des ePF-3 aus.
Der ePF-3 ist vor allem ein Tourer für Radwege, Landstraßen und längere Pendelstrecken. Dort fährt er angenehm ruhig und bleibt auch bergauf souverän. Der 864er bildet das günstigere Gesamtpaket, während der 1200er seine zusätzliche Kapazität gezielt für besonders lange Etappen ausspielt. Klare Empfehlung für alle, die Power, Ausdauer und guten Service suchen!
ePF-3 Test am Berg: kräftig, präzise und ausdauernd
Der Heckmotor mit 500 Watt Nenndauerleistung und bis zu 1.600 Watt Spitze reagiert im Sportmodus kräftig, lässt sich aber auch bei niedrigem Tempo fein dosieren. Der Hobbywing-Controller setzt Gasbefehle sauber um. Das hilft in engen Kurven ebenso wie beim langsamen Mitrollen; wer sanfter anfahren möchte, passt die Gasannahme in der App an.
Auf freier Strecke hält mein Testgerät laut GPS konsequent rund 22 km/h. Dabei bleibt der Vortrieb gleichmäßig: An der Geschwindigkeitsgrenze wechselt der Scooter nicht ständig spürbar zwischen Beschleunigen und Abregeln. Gerade auf längeren Strecken trägt das viel zum entspannten Fahrgefühl bei.
Wie viel Kraft tatsächlich ankommt, zeigt die 16 Prozent steile Parkhausrampe: Mit meinen 82 Kilogramm Fahrergewicht hält der ePF-3 dort noch etwa 18 bis 19 km/h. Auch nach einem Stopp fährt er mit aktivierter Zero-Start-Funktion problemlos wieder an. Für hügelige Arbeitswege ist das eine überzeugende Reserve – der Scooter braucht am Hang nicht erst Schwung, um weiterzukommen.
Auf den augenzwinkernd „Hannoversche Alpen“ genannten, kurzen Steilpassagen im Raum Hannover trifft eine Steigung von mehr als 25 Prozent auf schwierigen, ungleichmäßigen Untergrund. Der ePF-3 bewältigt diesen Härtetest fünfmal hintereinander souverän. Dass der Antrieb auch bei der Wiederholung nicht nachlässt, unterstreicht meinen Eindruck: Die hohe Spitzenleistung steht hier nicht nur im Datenblatt.
Am Antrieb gefällt mir die Abstimmung mindestens so gut wie die Leistung.
Mein Eindruck vom ePF-3
Akku und Reichweite: Für wen lohnt sich der 1200er?
Der große Akku ist das stärkste Argument für den ePF-3 1200. Ich bin damit 70 Kilometer ohne Zwischenladen im Sportmodus gefahren; anschließend zeigte das Display noch über 50 Prozent Akku. Bei 82 Kilogramm Fahrergewicht und mehr als 20 °C Außentemperatur blieb nach dieser Strecke also eine beachtliche angezeigte Reserve.
Alltag und Pendeln
ePF-3 864
- Akku
- 864 Wh / 18 Ah
- Reichweite
- bis 100 km
- Gewicht
- 23,8 kg
- Ladezeit
- ca. 6 Std.
- Preis
- 799 Euro
Maximale Reichweite
ePF-3 1200
- Akku
- 1.200 Wh / 25 Ah
- Reichweite
- bis 140 km
- Gewicht
- 24,9 kg
- Ladezeit
- ca. 8 Std.
- Preis
- 939 Euro
Reichweite und Ladezeit laut Hersteller; Preise zum Testzeitpunkt.
ePowerFun gibt für den 864er bis zu 100 und für den 1200er bis zu 140 Kilometer an. Diese Herstellerwerte entstehen unter günstigen Bedingungen mit 75 Kilogramm Fahrergewicht, 25 °C, ebener Strecke, wenig Wind, drei bar Reifendruck und gleichmäßiger Fahrt. Meine oben beschriebene Tour zeigt die Erfahrung mit der großen Version.
Bei der Wahl der Variante ist der Aufpreis interessant: Für 140 Euro mehr wächst die Kapazität um 336 Wattstunden, also rund 39 Prozent. Das Gewicht steigt um 1,1 Kilogramm. Für regelmäßige lange Ausfahrten halte ich diesen Aufpreis für gut angelegt. Die zusätzliche Energie kann auch bedeuten, mehrere Alltagsfahrten zu machen, bevor wieder eine Steckdose nötig wird.
Für übliche Arbeitswege würde ich zum ePF-3 864 greifen: Bereits 864 Wattstunden sind viel Kapazität, und die kleinere Version spart Geld und etwas Gewicht. Den 1200er empfehle ich vor allem dann, wenn ausgedehnte Touren den Kauf bestimmen oder du möglichst selten laden möchtest. So lässt sich die Entscheidung am eigenen Bedarf treffen, statt automatisch den größten Akku zu wählen.
Der Akku bleibt zum Laden im Fahrzeug. Mit dem beiliegenden 3-Ampere-Netzteil nennt der Hersteller etwa sechs Stunden für den 864er und acht Stunden für den 1200er. Wer abends anschließt, kann die längere Pause gut über Nacht legen. Hinweise zur Akkupflege findest du im Akku-Ratgeber.
Direkter Vergleich: ePF-3 864 oder Egret Unit?
Mit dem Egret Unit gibt es einen direkten Gegner, den ich inzwischen ebenfalls ausführlich getestet habe. Beide Modelle bewältigten meine steilen Testpassagen überzeugend, setzen im Alltag aber unterschiedliche Prioritäten. Der Vergleich bezieht sich auf den ePF-3 864; er liegt mit 799 Euro preislich näher am aktuell 699 Euro teuren Unit als die größere 1200-Wh-Version.
| Merkmal | ePF-3 864 | Egret Unit |
|---|---|---|
| Preis | 799 Euro | 699 Euro |
| Akku | 864 Wh | 730 Wh |
| Spitzenleistung | 1.600 W | 1.890 W |
| Gewicht | 23,8 kg | 27,7 kg |
| Zuladung | 140 kg | 130 kg |
| Federung | vorne | vorne und hinten |
| Ladezeit | ca. 6 Std. | ca. 8 Std. |
| Gepäckträger | nicht vorhanden | Center-Rack, 10 kg |
Der ePF-3 ist die bessere Wahl für Reichweite und möglichst wenig Ballast: Er bietet 134 Wattstunden mehr Akku, wiegt 3,9 Kilogramm weniger, lädt schneller und erlaubt zehn Kilogramm mehr Zuladung. Der Egret Unit kontert mit Doppelfederung, höherer Spitzenleistung und dem serienmäßigen Center-Rack – bei derzeit 100 Euro niedrigerem Preis.
Auf überwiegend befestigten Langstrecken würde ich zum ePF-3 greifen. Wer häufiger schlechte Wege fährt oder Einkäufe und Taschen direkt am Scooter transportieren möchte, erhält mit dem Unit das praktischere und komfortablere Paket. Wie sich der Konkurrent bei Reichweite, Anstiegen und Bremsen geschlagen hat, zeigt mein vollständiger Egret-Unit-Test.
Fahrkomfort: agil und ruhig auf befestigten Wegen
Beim Fahren tritt das Gewicht des ePF-3 erstaunlich weit in den Hintergrund. Er lenkt direkt ein, lässt sich auch durch enge Kurven fein führen und hält auf längeren Geraden ruhig seine Spur. Diese Mischung aus Beweglichkeit und Laufruhe gefällt mir besser als ein besonders nervöses, auf den ersten Metern spektakuläres Handling. Nur beim Wenden auf engem Raum brauchen seine Abmessungen etwas Platz.
Der knapp 59 Zentimeter breite Lenker vermittelt gute Kontrolle. Auf dem 49 mal 16 Zentimeter großen Trittbrett stehen die Füße bequem versetzt; die Position lässt sich unterwegs wechseln. Die schlauchlosen 10-Zoll-Luftreifen passen mit ihrem Straßenprofil gut zum Tourenkonzept. Ihre Geleinlage soll kleinere Einstiche in der Lauffläche abdichten.
Die Federgabel nimmt den Händen auf Asphalt und leichtem Pflaster spürbar Arbeit ab. Bei gröberen Unebenheiten kommt das Fahrwerk straffer durch: Hinten dämpft allein der Luftreifen, und auch vorn ist der Federweg begrenzt. Einstellen lässt sich die Stahlfedergabel nicht. Für überwiegend befestigte Strecken finde ich die Abstimmung gelungen; auf langen Kopfsteinpflasterpassagen wünsche ich mir mehr Entlastung an den Füßen.
Der ePF-2 Pro setzt hier einen anderen Schwerpunkt: Seine zusätzliche, einstellbare Hinterradfederung nimmt schlechten Wegen mehr Härte. Der ePF-3 bietet dafür laut Leistungsdaten 1.600 statt 1.200 Watt Spitze und 140 statt 120 Kilogramm Zuladung. Wer vor allem auf guten Radwegen unterwegs ist, kann die Antriebs- und Akkustärken des ePF-3 gut nutzen; bei täglich rauem Pflaster ist der Komfortvorteil des ePF-2 Pro relevanter.
Verarbeitung: solide bis ins Detail
Die offene Verbindung zwischen Trittbrett und Lenksäule gibt dem ePF-3 einen eigenständigen Auftritt. Sie lockert den massiven Aluminiumrahmen optisch auf und schafft zugleich Platz, um ein Schloss durchzuführen. Die gleichmäßige graue Lackierung und die schwarzen Anbauteile wirken hochwertig, ohne aufdringlich zu sein.
Scheinwerfer, Display und Smartphone-Aufnahme sind kompakt im Lenkerkopf untergebracht; die Leitungen verschwinden nach einem kurzen sichtbaren Stück in der Lenksäule. Auch der ins Schutzblech integrierte Kennzeichenhalter passt zum aufgeräumten Eindruck. Die kräftigen Schweißnähte vorn bleiben sichtbar. Optisch muss man das mögen, an meinem positiven Gesamteindruck der Verarbeitung ändert es wenig.
Entscheidender ist für mich, wie sich der Aufbau beim Fahren bewährt: An meinem Testgerät klappert oder schleift auch auf unruhigem Untergrund nichts. Schutzbleche und Bedienelemente sitzen fest, der Unterboden ist geschlossen, Schrauben sind versenkt. Mit 140 Kilogramm zulässiger Zuladung bleibt zudem Spielraum für schwerere Fahrer und Gepäck. Der angegebene Schutz für das Fahrzeug beträgt IP65.
Zur Montage muss lediglich der Lenker mit vier vorbereiteten Schrauben befestigt werden; die Schraubensicherung ist bereits aufgetragen. Werkzeug, NFC-Karten und das 3-Ampere-Ladegerät liegen bei. Die Verpackung kommt ohne Styropor aus.
Für die langfristige Nutzung ist die Ersatzteilversorgung ein starkes Argument: Sämtliche Ersatzteile sind über mehrere Jahre, mindestens aber fünf Jahre, verfügbar. Hinzu kommen ein direkter Service und eine eigene Werkstatt des Herstellers. Das erleichtert Reparaturen und macht den ePF-3 weniger abhängig von kurzlebigen Standardkomponenten.
Bremsen: präzise Dosierung und kurze Bremswege
Die separate Motorbremse ist eines meiner Lieblingsdetails am ePF-3. Mit dem linken Daumen lässt sich das Tempo fein reduzieren, ohne jedes Mal die Trommelbremse zu betätigen. Zum vorausschauenden Verzögern ist das angenehm. Der rechte Bremshebel steuert bei Bedarf die Trommelbremse vorn und die Motorbremse hinten gemeinsam an.
Über die App wähle ich, wie stark die E-Bremse arbeitet: Auf mittlerer Stufe verzögert sie weich, auf höchster deutlich kräftiger. Sie arbeitet nahezu geräuschlos und ohne verschleißende Bremsbeläge. Dass dabei etwas Energie in den Akku zurückfließt, ist ein zusätzlicher Vorteil.
Meine Bremswege aus ca. 22 km/h
- Mit Werkseinstellung
- ≈ 4 m
- Nach Bremsjustierung
- ≈ 2,8 m
Vollbremsung · eigene Messungen · 82 kg Fahrergewicht · 20 °C · glatte, trockene Fahrbahn · gerundete Werte ohne Reaktionsweg
Der Scooter bleibt dabei spurtreu und gut kontrollierbar. Das ist ein starkes Ergebnis, setzt aber die passende Einstellung voraus. Die Werte beschreiben den Bremsweg ohne Reaktionsweg; hinten verzögert ausschließlich die Motorbremse.
Licht und Blinker: durchdacht angeordnet
Der hoch montierte 60-Lux-Scheinwerfer lässt sich im Winkel einstellen und leuchtet normale Fahrstrecken brauchbar aus. Dazu kommen Rücklicht mit Bremslichtfunktion, Reflektoren und Blinker an Lenkerenden und Heck. Weil die Lenkerblinker nach vorn und hinten abstrahlen, entstehen die beworbenen sechs leuchtenden Flächen. Die Richtungsanzeige ist dadurch aus mehreren Blickwinkeln sichtbar.
Gut gelöst finde ich den Blinkerschalter vor dem linken Griff: Er wird mit dem Zeigefinger bedient, während der Daumen für die Motorbremse frei bleibt. Nach kurzer Eingewöhnung klappt das intuitiv. Ein optionaler Signalton erinnert ans Blinken; ausgeschaltet wird von Hand. Die Klingel sitzt platzsparend im rechten Bremshebel.
Display und App: einfache Bedienung, gezielte Einstellungen
Das Display ist übersichtlich und auf die wichtigsten Fahrdaten beschränkt. Auf 79 mal 56 Millimetern stehen Tempo, fünf Akkubalken, Fahrmodus, Licht, Blinker und eine grafische Leistungsanzeige. Die großen Ziffern erkenne ich bei Tageslicht gut; kleine Symbole lassen sich in direkter Sonne schwerer ablesen. Eine Helligkeitseinstellung fehlt.
Praktisch auf Tour: Nach etwa fünf Sekunden Stillstand ohne betätigte Bremse wechselt die große Anzeige vom Tempo zum Akkustand in Prozent. Bei vollem Akku erscheint „FU“. Während der Fahrt sieht man wieder die Geschwindigkeit und die Akkubalken. Die Prozentanzeige hilft beim Abschätzen der Reserve, wäre für mich aber auch während der Fahrt willkommen.
Ein Taster übernimmt Ein/Aus, Licht und Fahrmodi. S bietet volle Beschleunigung, D reagiert sanfter bei gleicher Höchstgeschwindigkeit. Eco ist mit sechs km/h vor allem als Schiebehilfe gedacht.
Die Kopplung mit der ePowerFun-App gelingt an meinem Testgerät schnell und unkompliziert. Anschließend bleibt die Verbindung stabil; Abbrüche sind mir während der Nutzung nicht aufgefallen.
Die App lohnt sich hauptsächlich zum Abstimmen des Scooters: Gasannahme, Motorbremse, Tempolimit und Blinkerton lassen sich anpassen. Dazu kommen Akkustand, Spannung, Temperatur, Tages- und Gesamtkilometer, aktuelle Stromstärke und Eingangsleistung, Firmware-Updates sowie die Parksperre. Optional aktiviert man Zero Start für das Anfahren ohne Anschieben. Die Oberfläche wirkt etwas älter, ist aber übersichtlich und erfüllt ihren Zweck gut. Für Navigation nutze ich das Smartphone an der serienmäßigen Aufnahme; das Fahrzeugdisplay bietet sie nicht.
NFC und Parksperre
Zwei NFC-Karten liegen bei, bis zu vier können angemeldet werden. Das Freischalten klappt an meinem Testgerät zügig und zuverlässig. Wer lieber ohne Karte startet, deaktiviert die Funktion in der App.
Die elektronische Parksperre erschwert das Wegschieben durch Widerstand am Hinterrad. Beim Abstellen ergänze ich sie um ein mechanisches Schloss, weil sie das Wegtragen nicht verhindert. Die große Rahmenöffnung ist dafür ein praktisches Detail.
Alltag und Zubehör: gut gerüstet für längere Touren
Ein guter Ladeplatz macht den Umgang mit dem ePF-3 wesentlich bequemer. Mit fest eingebautem Akku und 23,8 beziehungsweise 24,9 Kilogramm passt er am besten in eine ebenerdige Garage oder einen gut erreichbaren Abstellraum mit Steckdose. Für wenige Stufen lässt er sich tragen, mehrere Etagen möchte ich damit nicht täglich überwinden. Im fahrbereiten Zustand misst der Scooter 117,5 × 58,6 × 124 Zentimeter. Der doppelt gesicherte Klappmechanismus sitzt stramm; gefaltet hält der Lenkerhaken zuverlässig am hinteren Schutzblech. Das Faltmaß beträgt 117,5 × 58,6 × 57 Zentimeter, die Lenkerenden bleiben ausgeklappt.
Unterwegs überzeugt die serienmäßige SP-Connect-Aufnahme: Mit passender Hülle oder separat erhältlicher Universalhalterung wird das Smartphone durch eine kurze Drehung verriegelt. In meinem Test hält es auch auf Kopfsteinpflaster sicher in Position. Der USB-C-Anschluss liefert 2,5 Watt. Bei aktiver Navigation kann das je nach Handy die Entladung verlangsamen; zum schnellen Nachladen ist die Leistung zu gering.
ePF-3 Test: technische Daten und Messwerte
| Testfahrzeug | ePowerFun ePF-3 1200 |
| Antrieb | 500 W Nenndauerleistung, bis 1.600 W Spitzenleistung; Heckmotor mit Hobbywing-Controller |
| GPS-Tempo | Konsequent rund 22 km/h |
| 16-Prozent-Steigung | Etwa 18–19 km/h an der Parkhausrampe |
| 25-Prozent-Steigung | Schwieriger Untergrund, fünf Anstiege souverän bewältigt |
| Tour am Testtag | 70 km ohne Zwischenladen im Sportmodus; danach über 50 % Akkuanzeige. Fahrer: 82 kg, über 20 °C |
| Bremsweg im Test | Aus ca. 22 km/h: rund 4 m ab Werk, rund 2,8 m nach Bremsjustierung; 82 kg Fahrergewicht, 20 °C, glatte und trockene Fahrbahn |
| Federung und Reifen | Stahlfedergabel vorn, starres Heck; 10-Zoll-Tubelessreifen mit selbstabdichtender Geleinlage |
| Bremsen | Trommelbremse vorn und rekuperierende Motorbremse hinten; E-Bremse zusätzlich separat bedienbar |
| Gewicht und Zuladung | 23,8 kg (864 Wh) beziehungsweise 24,9 kg (1.200 Wh); maximal 140 kg Zuladung |
| Standfläche und Lenker | 49 × 16 cm Trittbrett; Lenker 58,6 cm breit und 101 cm über dem Trittbrett |
| Abmessungen | 117,5 × 58,6 × 124 cm (L × B × H) |
| Faltmaß | 117,5 × 58,6 × 57 cm |
| Licht und Blinker | 60-Lux-Frontlicht, Rücklicht mit Bremslicht sowie Blinker an Lenker und Heck; die Lenkerblinker strahlen nach vorn und hinten ab |
| Weitere Ausstattung | NFC-Schlüsselkarten, App-Parksperre, serienmäßige SP-Connect-Systemaufnahme, USB-C mit 2,5 W, IP65 |
| Service und Ersatzteile | Sämtliche Ersatzteile mindestens fünf Jahre verfügbar; Herstellerservice mit eigener Werkstatt |
Stärken und Schwächen im Überblick
Vorteile
- Kräftiger Antrieb, konstant rund 22 km/h laut GPS.
- Souveräne Bergleistung, auch fünfmal an 25 % Steigung.
- 864 oder 1.200 Wh Akku für unter 1.000 Euro.
- Stabiles, agiles Fahrverhalten; 140 kg Zuladung.
- Gut dosierbare, separat bedienbare Motorbremse; 2,8 m Bremsweg nach Justierung.
- Blinker an Lenker und Heck, NFC und SP-Connect-Systemaufnahme serienmäßig.
- Langfristige Ersatzteilversorgung und Herstellerservice mit eigener Werkstatt.
Nachteile
- Starres Heck: auf grobem Pflaster und schlechten Wegen straffer Fahrkomfort.
- Fest eingebauter Akku und bis zu 24,9 kg Gewicht: ein gut erreichbarer Ladeplatz ist wichtig.
- Schlichtes Display und nur 2,5 W am USB-C-Anschluss: begrenzte Unterstützung bei Navigation per Smartphone.
Fazit: viel Akku und Bergkraft zu einem attraktiven Preis
Der ePF-3 überzeugt mich dort, wo ein Tourenscooter täglich liefern muss: beim Antrieb, bei der Ausdauer und bei der Bedienung. Die gleichmäßige Kraftentfaltung macht auf längeren Strecken Freude, die Bergversuche zeigen echte Reserven, und das Fahrwerk bleibt angenehm leise. Zusammen mit der Akkukapazität ergibt das ein attraktives Paket unter 1.000 Euro.
Wer innerhalb der Marke mehr Federungskomfort sucht, sollte neben dem ePF-2 Pro auch meinen Test des ePF-PULSE+ lesen. Der verbindet ebenfalls bis zu 1.600 Watt Spitzenleistung mit Vollfederung und zwei mechanischen Scheibenbremsen. Meine getestete Ausführung hat 960 Wattstunden; der ePF-3 1200 bietet 240 Wattstunden mehr Kapazität. Zwischen diesen beiden Konzepten würde ich nach den üblichen Wegen entscheiden: mehr Federung für rauen Untergrund, mehr Akkureserve für lange Strecken auf guten Wegen.
Meine Wahl: der 864er für lange Alltagswege, der 1200er für besonders ausgedehnte Touren. Wer überwiegend auf befestigten Strecken fährt und einen passenden Ladeplatz hat, bekommt mit dem ePF-3 einen souveränen Begleiter mit sinnvoller Ausstattung. Weitere Modelle ordne ich in meiner E-Scooter-Bestenliste ein.
ePF-3 kaufen: Angebot und HennTech-Gutschein
Zum Testzeitpunkt kostet der ePF-3 864 799 Euro, der ePF-3 1200 939 Euro. Mit dem Code henntech sparst du beim Hersteller 10 Euro. Es gelten der aktuelle Shoppreis und die dort angezeigten Gutscheinbedingungen.
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ePowerFun
Viel Leistung fürs Geld, Service vom Hersteller
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